Der 3. März ist unsere Chance, das Wylergut zu reformieren!

Liebe Leute

Die Umfrage unter den Mitgliedern der Genossenschaft zeigt, dass eine klare Mehrheit sich für Reformen ausspricht. Für die gänzliche Abschaffung der Genossenschaft sind nur sehr wenige zu haben. Auch die Trennung der heutigen Genossenschaft in zwei Genossenschaften bzw. eine Mieter-Genossenschaft und eine IG für die EFH-Besitzer findet keine Mehrheit. Die genauen Zahlen sind auf unserer Homepage einsehbar: http://www.wylergut.ch/vu

Wir haben uns deshalb entschlossen, der ao. GV vom 3. März 2005 die Revision der Statuten zu beantragen. Damit kommen wir der Aufforderung von Präsident Schmid im letzten Blettli nach. Auch andere Anträge sind denkbar, z.B., einer auf Abschaffung der Genossenschaft, oder einer auf Aufspaltung der Genossenschaft. Derartige Anträge werden von uns jedoch nicht gestellt, da wir die Erfolgschancen als sehr gering beurteilen.

Wir haben einen Statutenentwurf verfasst, der den Genossenschaftern wieder mehr Mitsprache und Mitbestimmung und insbesondere den EFH-Besitzern wieder Freiheit gibt. Die Leitplanken haben wir an unserer letzten Zusammenkunft im Singsaal erläutert. Inzwischen haben wir den Kommentar erweitert. Wir legen ihn bei, damit ihn alle lesen können. Selbstverständlich gehört auch der Text der neuen Statuten in die heutige Post. Wir hoffen, dass wir Eure Anliegen richtig aufgenommen und umgesetzt haben!

Wir betrachten die neue, weniger dominante Gesamtgenossenschaft, welche mit den neuen Statuten ermöglicht wird, als Kompromissangebot an die übrigen, nicht reformwilligen Genossenschafter/innen. Wir haben die Statutenänderung fristgerecht traktandieren lassen. Es wird zuerst über Eintreten abgestimmt werden. Wir erwarten, dass Eintreten mit deutlicher Mehrheit befürwortet wird. Dann werden wir beantragen, dass über diese neuen Statuten in globo abgestimmt wird. Da sind wir auf Eure Unterstützung angewiesen! Falls diesem Antrag nicht stattgegeben werden sollte, ziehen wir unsere Statutenänderung zurück! Wir wissen, dass die Verwaltung mit einer Detailberatung rechnet und Varianten vorbereitet. Alles, was wir gestrichen haben, alles, was wir verändert haben, ist dann möglicherweise wieder drin. Zu solchen Statuten können wir jedoch nicht ja sagen. Wir haben in den vergangenen Monaten viel in diese Reformarbeit investiert. Wir haben auch gespürt, dass besonders unter den EFH-Besitzern ein grosser Wunsch nach Veränderung besteht. Jetzt haben wir alle die Chance, diese Veränderungen herbeizuführen. Zusammen können wir es schaffen, wenn alle an der ao. GV vom 3. März teilnehmen oder sich vertreten lassen und für die neuen Statuten ihre Stimme abgeben.

Wir wissen, dass einige von Euch nicht teilnehmen können. Sie müssen sich vertreten lassen! Jedes Genossenschaftsmitglied kann ein anderes Mitglied mittels einer schriftlichen Vollmacht vertreten! Wer Schwierigkeiten hat, einen Vertreter zu finden, kann sich melden bei: Fritz Lanz , Grimselstrasse 27, 031 331 8461, f.m.lanz@hispeed.ch

Die Gruppe, die sich in unserem Sinne als reformwillig zu erkennen gegeben hat, umfasst rund 145 Genossenschafter/innen. Am 3.3. kommt es auf jede Stimme an! Wir haben die Vorarbeit zu Wylergut-Reform geleistet. Ob wir das Ziel auch wirklich erreichen, hängt nun von Euch allen ab! Deshalb kommt an die ao. GV vom 3. März oder lasst Euch dort vertreten.

Wir grüssen Euch alle freundlich und hoffen, Eure Gegenwart am 3. März zu spüren!

Urs und Vreni Dürmüller
Christine und Jean-Marc Frei
Fritz und Monika Lanz
Anita und Roger Schneider

P.S.1: Präsident Schmid beabsichtigt, die Genossenschaftsmitglieder auf den 1. Februar in den Singsaal einzuladen und sie über die Ergebisse der Umfrage und allfällige Konsequenzen zu orientieren. Wir befürchten, dass der Präsident den Anlass dazu missbrauchen könnte, gegen unsere Statutenrevision Stimmung zu machen.

P.S. 2: Wir werden nach Eingang der Einladung zur Teilnahme an der ao. GV vom 03.03.05 ein letztes Mal an Euch gelangen und Euch darüber in formieren, was zwischenzeitlich gelaufen ist und welches unsere Strategie für die Abstimmungen ist.