Die wohl letzte Sitzung der "AG Zukunft"

Zweimal hat sich die Arbeitsgruppe "Zukunft Wylergut" getroffen. Ein erstes Mal, um den von uns entworfenen und von der Verwaltung redigierten Fragebogen zu verabschieden und ein zweites Mal, um das Resultat dieser Umfrage zu kommentieren. Die Gruppe war sehr heterogen zusammengesetzt, eine konstruktive Zusammenarbeit war von Anfang an nicht gewährleistet. Die Interessen - das Alte bewahren hier, Modernisieren dort - waren zu divergent. Immerhin einigte man sich an der zweiten AG-Sitzung darauf, die Genossenschaft zumindest etwas zu reformieren - allzu offentlichtlich erschien nach der Umfrage unter den Genossenschaftern der Wunsch nach Veränderungen. Allerdings war die Mehrheit der Anwesenden auch der Meinung, eine Auflösung der Genossenschaft sei nicht wünschbar. Die Umfrage machte auch die unterschiedliche Interessenlage von Wohnungsmietern und EFH-Besitzern deutlich. Die AG anerkannte, dass es möglicherweise Genossenschafter/innen gibt, die für eine der nächsten zwei Hauptversammlungen Anträge einbringen könnten, die eine Trennung der Genossenschaft zum Ziel haben. Schliesslich nahm die AG zur Kenntnis, dass es 30 (oder einige mehr, falls man die sog. ungültigen, aber in ihrer Aussage unmissverständlichen Fragebogen mitzählt) Genossenschaftsmitglieder gibt, die sich ein Leben ohne unsere Genossenschaft durchaus vorstellen können. Was nun ansteht, ist die Ausarbeitung von Reform-Statuten und die juristische Abklärung eines Austritts aus der Genossenschaft. Wie die bisherigen Arbeiten werden auch diese Aufgaben wiederum von uns an die Hand genommen werden.


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