Auswertung der Umfrage

Die Umfrage unter den Genossenschafter/innen hat klar gemacht, dass eine Reform, wie sie von unserer Gruppe anvisiert wird, von einer grossen Mehrheit der Wylergüetler mitgetragen wird.

Bemerkenswert viele möchten die Genossenschaft ganz abschaffen, viele streben eine Trennung der ungleichen Teile - EFH bzw. vermietete Mehrfamilienhäuser - an, viele wollen zumindest Lockerungen der einengenden Verhältnisse. Der Rücklauf der Umfrage betrug ca. 70%, was ganz ausserordentlich ist.
Die Interpretation der Daten durch die Verwaltung (J. Rodriguez) sieht freilich anders aus. All jene Antworten, die nach Lockerung der Genossenschaftsvorschriften rufen, wurden da kurzerhand zu jenen, die keine Veränderung möchten, geschlagen. Ueberdies entschied die Verwaltung eigenmächtig, dass 20 Fragebogen, die von EFH-Besitzern stammen, als ungültig erklärt wurden, weil bei den Alternativantworten im ersten Teil mehr als eine Möglichkeit angekreuzt worden war. Ein Blick auf all diese Fragebogen zeigt den Willen dieser Genossenschafter jedoch deutlich: auch sie wollen eine weitgehende Reform! D.h. der Anteil jener Genossenschafter/innen, die eine Auflösung bzw. eine Trennung anstreben, bzw. die Vorschriften lockern und die Macht der Verwaltung beschneiden wollen, ist de fakto noch grösser als in der obenstehenden Grafik ausgewiesen.
Weitere Ergebnisse der Umfrage als Grafiken (Jean-Marc Frei)


Die Frage nach der Zwangsmitgliedschaft in der Genossenschaft war absurd: Eine Zwangsmitgliedschaft kann nicht gelockert werden. Entweder besteht sie oder sie besteht nicht. Sagen nun die Stimmen, die für "lockern" waren, aus, dass der Zwang aufzuheben sei? Oder eher doch nicht? Oder sollen sie so interpretiert werden, dass die Mitgliedschaft in der Genossenschaft unter Umständen - welchen? - aufgegeben werden kann? Wie auch immer: die Antworten auf diese Frage zeigen klar, dass die grosse Mehrheit der Wylergüetler die Genossenschaft beibehalten will.

Weitere Ergebnisse der Umfrage als Grafiken (Jean-Marc Frei).

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